Suche blog.de

  • Sticky Willkommen beim Autoren-Blog

    Herzlich willkommen
    beim Autoren-Blog!

    Diese Gruppe will all denen, die gern schreiben, ein offenes Forum sein. Hier ist der Platz, Projekte vorzustellen, Texte zu präsentieren und eigene Werke zu umwerben. Jeder Blogger hat freien Zugang zu dieser Gruppe.

    Rechte. Wer sich hier vorstellt, veröffentlicht ausschließlich eigene Werke. Er ist und bleibt Urheber seiner Arbeit sowie Inhaber der Verwertungsrechte. Illegaler Nachdruck ist strafbar und verstößt gegen die Nettiquette. Also: ein Gedicht von Eugen Roth kann beispielsweise nur von seinen Erben, aber nicht von einem begeisterten Blogger veröffentlicht werden.

    Vor jede Leseprobe, jeden Romanauszug und jede Erzählung sollte unbedingt eine kurze Zusammenfassung/Exposé gesetzt werden, damit der Leser weiß, was ihn erwartet und selbst entscheiden kann, ob er sich die Lektüre »antut«. Das ist genau so, als würde der Autor seinen Text an einen fremden Dritten (z.B. einen Verlag oder eine Zeitschrift) einsenden. Nur wenige Leser haben die Zeit, eine Buchstabensuppe zu schlürfen, wenn sie ihm zuvor nicht ein klein wenig schmackhaft gemacht wird! Einführende Worte, gern auch zur eigenen Person, sind nützlich und helfen, sich untereinander besser kennen zu lernen.

    Jeder, der hier veröffentlicht, sucht den aktiven Gedankenaustausch. Dabei gilt: Wer beachtet und kommentiert werden möchte, sollte Gleiches mit Gleichem vergelten und selbst aktiv sein! Spammer, Spinner und Stalker werden vor die Tür gesetzt.

    Tags (Schlagworte). Ich bitte, jeden Beitrag ausschließlich mit Eurem Nickname zu beschlagworten (taggen). Das ist der Name, unter dem Ihr bei Blog.de angemeldet seid. Das erlaubt Euch, direkt von eigenen Seiten auf die von Euch hier publizierten Beiträge zu verlinken. Darüber hinaus bitte ich im Interesse der Übersichtlichkeit, auf weitere Schlagworte (wie etwa Leben, Liebe, Politik, Literatur, Autor) unbedingt zu verzichten. Diese werden sonst mühsam entfernt, und das macht Arbeit.

    Von deinem eigenen Blog oder von deiner Homepage verlinkst du dann wie folgt: *http://autorenblog.blog.de/tags/NICKNAME/* (ohne Sternchen und mit Deinem Nick). Je mehr Werbung jeder Einzelne für seine Einträge macht, desto mehr nutzt er allen anderen Gruppenmitgliedern.

    Dieser Blog kann ein faszinierendes Lesebuch werden, in dem das Blättern Spaß macht. Bitte verzichtet deshalb auf private Äusserungen zu Eurer aktuellen Befindlichkeit, zu Reiseplänen oder Essensgewohnheiten. Diese werden nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

    Viel Vergnügen wünscht
    Prinz Rupi

    Add to Technorati Favorites

    Mehr zum Thema Autorenblog!

  • Hallo, da bin ich....

    ...und möchte mich gern vorstellen:

    Feldherren

    Ich male, und wenn ich schreibe, ist das eigentlich „Malen über den Rand hinaus“.
    Hier nun eine klitzekleine Geschichte, damit ihr wißt, daß ich nicht nur im Netz hänge, sondern auch durchaus realtauglich bin – oder?
    Seit einem Jahr gehe ich mit meinem Hund auf ein naheliegendes großes Feld.
    Da Drago sehr groß ist, haben die meisten Menschen Angst vor ihm, so daß ich ihn nicht frei laufen lassen kann.
    Dort auf dem Feld ist`s kein Problem für meinen Hund, da es eingezäunt ist und von keinem Menschen betreten wird.
    Na ja, wie war das mit dem Hausfriedensbruch?
    Ich öffnete da tagtäglich ein Tor und spazierte mit meinem Hund über fremdes Gelände.
    Mein schlechtes Gewissen meldete sich.
    Und ich begann aus Sicherheitsgründen ein Bild zu malen: Dieses eingezäunte Feld mit dem großen Windrad davor. Leicht ins Kitschige abdriftet.
    Mein Kunstprofessor hätte es und mich in der Luft zerrissen.
    Ich fand`s gelungen, der Wiedererkennungswert war da, die Farben leuchteten und überhaupt – „einem geschenkten Gaul, sollte man doch nicht.....“ usw.
    Denn ich wollte es dem Eigentümer des Feldes schenken, sobald ich auf ihn treffen würde.
    Kurz vor Weihnachten geschah es dann.
    Ich kam zurück, das Tor stand auf. Ein aufgebrachter Mann, in Arbeitshose und Wattejacke, mit zornesrotem Gesicht unter der Mütze, schimpfte schon von weitem auf mich ein.
    Strahlend lächelnd ging ich auf ihn zu:
    „Na, endlich treff ich sie mal persönlich. Ich bin Lisa und wohne hier im Dorf. Ich freu mich ja so, sie kennenzulernen.“
    Er wollte antworten, holte tief Luft, aber irgendwie war er nicht so schnell in der Lage dazu.
    Und weiter redend, ließ ich ihm keine Chance.
    „Ich habe da etwas für sie, das trage ich schon die ganze Zeit mit mir rum – als Dankeschön sozusagen, daß ich hier ihr Feld nutzen darf. Es ist so schön hier.“
    Ich holte mein Bild aus dem Auto und drückte es ihm in die Hände.
    „Da, nur für sie gemalt, ich hoffe, sie freuen sich!“
    Nein! Tat er nicht. Er wollte ja eigentlich seinen Zorn über mein unbefugtes Betreten seines Landes loswerden.
    Also, schnell noch einen draufgesetzt:
    „Wissen sie, wie froh ich bin, daß sie das verstehen? Es ist nicht so leicht mit einem so großen Hund. Wir sind erst vor kurzem hierher gezogen, und mir tut es immer so leid, wenn er nicht frei sein kann.“
    Etwas nicht zu Verstehendes vor sich hingrummelnd, wandte er sich ab und stapfte durch den Schnee davon.
    Aufatmen... es war gutgegangen.
    Die Menschen sind hier oben etwas anders, aber sehr viel liebenswerter, wenn sie sich erst mal geöffnet haben.
    Von diesem Zeitpunkt aus begegneten wir uns öfter. Wir grüßten uns. Irgendwann auch beiderseitig freundlich.

    Eines Tages im Mai traf ich ihn wieder. Ich hätte ihn fast nicht erkannt. Kariertes Hemd, enge Jeans, ein Mann, nicht älter als 50. Verschmitztes Lächeln im Gesicht. Irgendwie war an den Haaren etwas anders.
    Egal – ich nahm ihn als Mann zur Kenntnis.
    Mit seiner runksigen Stimme fragte er laut in tiefstem Platt: „Essense Fisch, junge Frau?“
    „Klar doch, gern sogar!“, meine Antwort.
    „Na, dann müssense mal kommen!“
    „Ja, wo haben sie denn ihren Stand?“
    Hier oben verkaufen fast alle an der Straße liegenden Haushalte selbst geräucherten Fisch. Und weshalb sollte ich ihm nicht den kleinen Gefallen tun, diesen bei ihm zu kaufen?
    „Ne, meine doch zum Mittag zu mir! Aber wenn nich, dann nich!“
    Jetzt dauerte es bei mir.
    Und eh sich die Gedanken ordnen konnten: Das hier ist eine Einladung, Lisa, du bist zum Mittagessen eingeladen!, verging geraume Zeit, in der ich mit einfältigem Gesichtsausdruck nur so dastand und in das fremde Gesicht eines unbekannten Mannes mit anderer Frisur blickte.
    Fisch – ja! Mann – nein!
    Lächle endlich! Er hat sich extra so schön gemacht und den Mut aufgebracht, dich einzuladen. Lächle, sag was!
    Mein Hund bemerkte die etwas andere Situation und stellte sich schon einmal sicherheitshalber zwischen uns – ganz aufmerksam von einem zum anderen schauend.
    „Wissen sie, das ist so lieb von ihnen, und ich freue mich sehr über die Einladung.
    Aber, ich mache gerade eine Diät! Das wird nix mit dem Essen.“
    Mißtrauisch sah er mich an, ein wenig enttäuscht.
    „Brauchense doch nich!“
    So charmant, fast tat es mir leid, aber ich war froh, die Kurve gekriegt zu haben, schenkte ihm mein strahlendstes Lächeln und verabschiedete mich.
    Seither, wenn wir uns treffen, kommt es mir immer so vor, als ob er ganz genau hinsähe, welche Fortschritte meine Diät macht.
    Ein Grund, wirklich dranzubleiben.
    Malen konnte ich das nicht.

    Lisa August 06

  • Sicher ...

    Sicher
    mein Gesicht
    ist nicht perfekt

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Zu meinem ...

    Zu meinem
    Gefährten
    möchte ich dich machen

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Schau mich an ...

    Schau mich an
    hier bin ich
    und glaube mir

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Zugfahren kann Spaß machen

    Die Welt scheint verflucht zu sein, nichts klappt wie es sollte. Einer dieser Tage an denen man am liebsten nicht aufgewacht wäre. Leider kommt dieser Tag nun schon seit 2 Wochen immer wieder. Dabei war ich doch immer brav und habe in letzter Zeit niemanden betrogen oder jemandem Leid angetan. Irgendwo gibt es wohl eine Schaltzentrale für beschissene Tage, dort sitzt ein Männeken und setzt am PC Häkchen bei den Menschen die einen schlechten Tag haben sollen. Dieser Volldepp hat nur leider vergessen das scheiß Häkchen wieder wegzumachen. Wenn ich den in die Finger bekomme, dem steck ich einen Hacken sonst wo hin. Naja wenn man es halt zu nichts bring dann wird man halt ein Häkchensetzer in einer Schaltzentrale, Hauptschüler sollen ja auch mal arbeiten damit sie von der Straße runterkommen. Bestimmt ist diese Schaltzentrale irgendwo in der Nähe des Bundestages in Berlin, Müll landet ja auch immer auf einem Haufen. Nun sitz ich hier im Zug und lasse die Tage revuepassieren. Denke drüber nach was nun alles geschehen ist, zu viel für 2 Wochen, zu viel für ein ganzes Jahr wenn man ehrlich ist. Ich hoffe ich habe damit für die nächsten 2 Jahre mein Pensum an beschissenen Tagen erfüllt, den ich habe nicht wirklich Lust irgendwann mal ohne Vorwarnung den Zug nehmen zu müssen nur weil ein Volldepp mit Hauptabschluss das scheiß Häkchen falsch gesetzt hat. Wobei könnte auch meine Ex sein, hat sich bestimmt ein Foto von mir geschnappt und nun sitz die in ihrem dunklem Keller und sticht mir Löcher in den Bauch. Mit Löchern im Bauch kennt die Alte sich ja gut aus, so wie die ständig am labbern ist. Aber mein Gott mit Schönheit kommt man leider auch weit in dieser oberflächlichen Gesellschaft. Vielleicht stell ich sie irgendwann mal als meine Sekretärin ein, ich finde jeder Manager sollte eine haben. Dummheit soll ja bekanntlich für gewisse Zwecke nützlich sein. Dumm fickt gut, intelligent fickt dreckig. Was nehmen wir nun „gut“ oder doch lieber „dreckig“? Da nehm ich doch lieber ne Pizza Hawaii zum mitnehmen, denn wenn ich sie genieße kommt wenigstens am nächsten Morgen nicht der Hausmeister um mir den 4. Absatz der Hausordnung zu zeigen. Welche besagt: „Hattu Spaß vom Abend bis in den Morgen, kommt ein Volldepp und verbreitet Kummer und Sorgen.“ Wusste gar nicht das ich so aggressiv werden kann, alles die Schuld von dem Mann mit dem Häkchen oder auch meine Ex, sollte es meine Ex sein und sie es nun lesen. Schatzi komm vorbei, ich hab noch deinen BH, ich weiß zwar nicht welcher deiner ist, es sind aber nur 3 in der Größe 75 C. Bald sollte ich mal zum Psychiater, ist doch nicht mehr normal das jeder Text bei mir Sex beinhaltet, geschädigt fürs Leben, gezeichnet auf Ewig. Kommt davon wenn man sich das Studium als männliche Hure finanzieren muss. Wie soll man die überteuerte Miete für 30 m², die Studiengebühren und die 3 Freundinnen sonst bezahlen? War ja klar, dass die Gesetzgeber damals nicht daran gedacht haben als sie die Studiengebühren bewilligt haben. Ob die vorher auch in dieser Schaltzentrale für Häkchen gearbeitet haben? Die beiden Systeme weisen ja ähnliche Willkürlichkeit auf. Das Leben ist nun mal kein Hühnerhof.

    So da bin ich wieder, habe jetzt 15 Minuten Zeit verloren nur weil eine Frau unbedingt mit mir flirten musste.
    „Was schreibst du den schönes?“
    „Einen Text über das Leben.“
    „Stör ich dich?“
    „Ja“
    „Weißt du, ich bin grade unterwegs von Bremen nach Syke. Möchte meine Eltern besuchen, ich studiere in Bremen an der Uni.“
    (Weißt du, man ich liebe diesen Satzanfang, mein Gott natürlich weiß ich es nicht, den meine Glaskugel hat man mir beim letzten Einbruch entwendet, aber das sage ich natürlich nicht.)
    „Ach und was studierst du so?“ (Außer die Betten der Professoren?)
    (Ja auch ich habe Vorurteile.)
    „Ich studiere BWL, ich wusste einfach nicht was ich nach meinem Abitur machen sollte. Und was machst du?“
    (Also in Prag da suchen sie Pornodarstellerinnen.) (Nun weiß ich warum BWL-Studenten so einen schlechten Ruf haben. Die Bremer Uni scheint wohl jeden fürs BWL-Studium zuzulassen.)
    „Ich studiere auch BWL, aber in Bremerhaven, ich studiere es aber weil ich genau wusste was ich nach dem Abitur machen wollte.“
    (Bin ich froh, dass ich in Bremerhaven studiere und hier nur 50 Studenten für BWL zugelassen werden, da ist die Quote für „Ich weiß nicht was ich studieren soll“ sehr gering.)
    „Du bist süß!“
    (Alte geht’s noch, ich bin nicht süß. Dein blöder Taschenpudel ist vielleicht süß, oder die Schokolade die du wohl zu vermeiden weißt ist süß, aber nicht ich.)
    „Danke, du wolltest mir nun deine Nummer geben.“
    „Hast du einen Stift und einen Zettel?“
    (Aber klar doch, du hast Glück den ich reise gerade mit einem großen Koffer und mit meinem ganzen Büro, samt meiner 2 Laptops.)(Leider ist das auch noch wahr.)
    „Moment ich schau mal in meinem Büro nach.“
    (Durch den Lautsprecher kommt die Durchsage: „in wenigen Minuten erreichen wir Syke.“ Gott sei Dank, der Depp hat das Häkchen weggemacht.)
    „Och menno nun muss ich raus, ich würde so gerne mit dir weiter quatschen. Aber du hast ja meine Nummer. Ruf mich an. Ich freu mich schon dich wiederzusehen. Ciauiiiii“
    „Bye“
    Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen das ich 100€ pro Stunde nehme? Memo an mich: Um mögliche Konfrontation zu vermeiden, nie wieder freitags den Zug um 9:28 Uhr nach Osnabrück nehmen.

    Verdammt ich muss nächsten Donnerstag nach Bremen zur Uni um mein blödes Sprachzertifikat zu machen, na toll der Depp hat doch nicht das Häkchen weggemacht. Ich wette ich sehe die Alte dann wieder, bei meinem Glück im Moment ist es sehr wahrscheinlich. Aber dann sage ich ihr garantiert das ich 100€ die Stunde koste und sie nun eine Rechnung von 25€ offen hat, Tendenz steigend. Und ja ich nenne alle Frauen die mir so im Leben begegnen entweder „Alte, Schatzi, Süße oder Piska, Schopa oder Pupsik.“ (Die letzten 3 sind für russischsprachige Frauen aufgehoben.) Ich habe nämlich keine Lust mit den Namen jeder Frau zu merken, mein Gott ich brauch den Speicherplatz für mein Studium. Auf den Zettel mit der Nummer schreibe ich „Alte aus dem Zug“ dabei. Mein Gott die hat die Null in Herzchenform gemallt, die muss es ja nötig haben, ich glaube bei der nähme ich 150€ pro Stunde. Und am Ende will die noch irgendwas Perverses haben, bestimmt soll ich ihr das System der doppelten Buchführung erklären, während sie sich auf mir rekelt und mir ins Ohr stöhnt. Ihr lacht nun, aber ich finde sowas nicht witzig, man erlebt viel in dem verdammten Job. Einmal wollte eine junge hübsche Dame, dass ich sie beim Namen meiner Ex nenne, naja kam dann nicht gut als ich sie Alte genannt habe, die wollte ihr Geld zurück. Perverse gibt es. Egal das Geld habe ich dann bei der nächsten einfach draufgeschlagen. Die wollte unbedingt son Analding beim Sex drin haben. Kennt ihr diese kegelförmigen Analdildos, die oben ganz spitz sind und nach untenhin verdammt breit werden? Hat erstmal ewig gedauert bis er drin war. Dehnen, schieben, dehnen, schieben, dehnen, stöhnen, schieben, stöhnen, dehnen, schieben, plop drin, zack das waren grade 50€ meine Gute. Den Rest werde ich vielleicht in einer meiner Geschichten aufgreifen, falls ich mal wieder zum Schreiben komme, schon ewig nichts mehr veröffentlicht, meine Fans werden langsam sauer. Seit 3 Monaten liegt meine neue Sexstory fertig auf meinem Tisch, aber ich finde einfach nicht die Zeit um sie zu korrigieren, sieht aber auch etwas blöd aus wenn ich in der VWL Vorlesung plötzlich mit einem Duden vor meinem Laptop sitze. Da würde die Dozentin mit dem tollem ostdeutschem Akzent glaube ich bissel blöd gucken, wer weiß vielleicht sieht sie das noch als einen Angriff auf ihre Person. Randgruppen sind immer mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen. Und schon wieder habe ich es geschafft in einem Text so viele Themen auf einmal anzusprechen, wie eine Frau an einem Abend. Wobei ich in letzter Zeit merke das ich mir nichts mehr vom dem gesagten merken kann. Letztens war ich mit einer alten Bekannten aus, als ich dann zu Hause war und mich versucht habe an das Gespräch zu erinnern, musste ich feststellen, dass ich nichts davon behalten habe. Ich weiß nur, dass dort eine hübsche Bedienung rumlief. Hab sie dann immer liebevoll „Tölka“ gerufen wenn ich was bestellen und die Rechnung haben wollte. Bei der Rechnung musste ich aber komischerweise 15 Minuten lang warten. Als die Rechnung dann bezahlt war, kam wohl der Besitzer des Cafés, mit einem süßen kleinen Hündchen hinein. Hab dann ganz lieb den Hund zu mir gerufen, der kam auch sogar. Spontan wie ich bin rief ich zu der Bedienung: „Den nehm ich, aber gut durchgebraten.“ Wie blöd manche Menschen gucken können, einfach unbezahlbar so ein Erlebnis. Komischerweise meldet sich meine Begleitung seit dem Abend nicht mehr. Hat ihr wohl nicht gepasst das ich sie nicht gewärmt habe als ihr kalt war beim Spaziergang, ich versteh auch nicht was die Frauen mit ihrem kalt haben. Wenn Gott gewollt hätte, dass euch warm ist, hätte er euch auch so eine starke Beharrung gegeben wie uns Männern, aber hat er nicht. Die Welt scheint doch gerecht zu sein, in diesem Falle zumindest. So in wenigen Minuten erreichen wir Osnabrück Hauptbahnhof. Tja liebe Leute ich muss dann mal Schluss machen, mein Anschlusszug wartet auf mich. Ich hoffe mein Hirnerguss hat euch gefallen. Mich wundert es ja selbst was man für einen Gedankengang haben kann wenn man alleine mit einem Koffer, einer babyblauen Tasche mit 2 Laptops drin und einer Fantasie wie meiner, in einem Zug sitzt.

    Ich will natürlich nicht gehen ohne jemanden zu grüßen.
    Ich grüße dann mal: Veronika, Natascha, Vika, Marina, Alte, Schatzi, Süßka und die ganzen Shopas und Piskas und Pupsikis.

  • Blaue Perlen / Blue Pearls / Perles Bleues

    Blaue Perlen
    Himmel spiegelnd
    Blaue Augen
    Sinn betörend

    Blaue Perlen
    Sinn betörend
    Blaue Augen
    Himmel spiegelnd

    ©Monika Schohe

    Blue pearl
    Mirror of sky
    Blue eye
    Senses beguile

    Blue pearl
    Senses beguile
    Blue eye
    Mirror of sky

    ©Monika Schohe

    Perles bleues
    Miroitantes cieux
    Yeux bleus
    Séduisant sens

    Perles bleues
    Séduisant sens
    Yeux bleus
    Miroitantes cieux

    © Monika Schohe

  • und wehe

    Sehe meine Großmutter
    zwischen den Johannisbeeren.

    Wir wärmen uns den Hintern
    mit strengem Dauersitzen,
    Ach ,lasst uns überwintern
    vorm endgültigen Abblitzen

    Rieche die Kartoffelpuffer
    meiner Mutter.

    Wir lärmen mit den Kindern
    für etwas Hoffnung nur.
    Es ist nicht auszuhalten,
    Der Wohlstand geht retour.

    Höre meines Vaters Rede
    von der Sparsamkeit

    und wehe,
    und weiß nicht weiter….

  • Ja ...

    Ja
    wenn du meinst
    wir sollten

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Du ...

    Du
    warst mein Freund
    doch gerade

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Ich wollte ...

    Ich wollte
    mit dir
    gehen

    ...

    => Der ganze Beitrag kann HIER gelesen werden

  • Life slides and grinds

    Life slides and grinds.
    Where will it slide me to
    and in what way?
    by any means thereto
    where have I to ...
    but do I want to be there?
    Only when I'm there I'll know
    only -
    whether I wanted to
    or whether I should
    by any means in a way
    and so as it has to be for me
    ...
    But do I want it that way?
    When I am formed in such a way
    Only then I know
    whether I wanted to be so
    whether it should be

    ©Monika Schohe

  • Das Leben schleift

    Das Leben schleift
    Wohin schleift es mich?
    Wie schleift es mich?

    Auf alle Fälle dahin, wohin ich muss…
    Aber will ich dahin?
    Wenn ich dort bin, weiß ich es erst –
    Ob ich da hin wollte
    Oder dahin sollte

    Auf alle Fälle so, wie es für mich sein muss…
    Aber will ich es so?
    Wenn ich dann so gestaltet bin, weiß ich es erst –
    Ob ich so sein wollte
    Oder so sein sollte.

    © Monika Schohe

  • Vollbleiche

    Wie hingeworfenes Gewöhnliches entrollt leicht
    buntschillernde Hoffnungsmagie auf der Bühne
    des grau geglätteten Alltags und verbleicht
    zum unbesehenen Hinwurf an die sich höhende Düne
    aus ihr, angehäuften Wünschen und Habenwollen,
    hingetragen von dinglich wehender Zeit ..

    Wollten wir auch aus dem Vollen,
    nie sind wir ganz so weit.

  • Ein satirischer Krimi

    Die Idee ist erschreckend einfach: Ein Mensch versucht, durch unlautere Machenschaften reich zu werden. Alles, was er braucht, ist ein Grundstein zu seinem Erfolg. Inspiriert durch den Chicken-Highway (das ist die A7 durch Niedersachsen, entlang der diverse Hähnchen-Mastställe gebaut werden) setzt er seinen Plan in die Tat um und klaut einen Hahn. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
    Die Protagonisten:
    1. Ein gelangweilter Polizeibeamter auf einem Landrevier
    2. Der noch nicht näher spezifizierte Bösewicht
    3. Bauer Märtens - der Eigentümer des Hahns
    4. Safri, der einmal die Woche vor dem Supermarkt mit seinem Hähnchen-Grillwagen steht.
    5. Der Nachbar des Polizeibeamten - ein Mann mit völlig abstrusen Ideen - und seine Familie
    6. Diverse andere Lichtgestalten, die ein Dorfleben so hervorbringt, zum Beispiel einem Bürgermeister, dem man während einer Rede die Backenzähne plombieren kann.

    Der Handlungsfaden? Gibt es noch nicht. Aber auf jeden Fall ist nichts davon ernst gemeint. Es gibt aber einen Einstieg, den ich gestern innerhalb einer Stunde in die Tasten gehämmert habe.

    Meine Intention? Mal schauen, wohin mich diese Geschichte bringt, deren Mitwirkende mich schon durch andere Kurzgeschichten begleitet haben.

    Und hier der Anfang (natürlich nur eine Rohfassung):

    1.
    Es ist Sonntagmorgen. Die Frühlingssonne scheint durch die Fenster des Kommissariats und überstrahlt die matten Farben des Computermonitors. Der Bildschirmschoner läuft und zeigt mir diverse Bilder, die angeblich das Hubble-Teleskop einmal aufgenommen haben soll. Wer weiß das schon. Es soll sogar Menschen geben, die glauben, dass der Amerikaner niemals auf dem Mond gewesen ist. Aber das interessiert mich nur am Rande.
    Inzwischen ist es 9.00 Uhr. Seit Sechs sitze ich hier. Der Funk ist Totenstill. Alle paar Minuten schaue ich in das EPOST-Programm, ob neue Nachrichten eingetroffen sind. Aber das ist nicht der Fall. Warum auch? Am Sonntagmorgen scheint ganz Deutschland noch zu schlafen. Vielleicht sind ich und meine beiden Kollegen, die seit zweieinhalb Stunden Kilometer um Kilometer wedemärker Straßen bestreifen, die einzigen Menschen, die wach sind. Na gut. In den anderen Revieren sind sicherlich auch noch ein paar wach. Aber weiß ich das genau? Ich höre ja nichts von ihnen.
    Vielleicht ist es tatsächlich so, dass …
    Plötzlich zerreißt das Klingeln des Telefons die Stille. Mist! Ich war gerade so schön in Gedanken. Die Vorstellung, einer der letzten Menschen zu sein, gäbe bestimmt eine gute Vorlage für einen Roman. Langsam rolle ich mit dem Stuhl zum Wachpult. Wer da wohl anruft?
    Wahrscheinlich wieder der übliche Sonntagmorgen-Anruf eines zu früh aufgestandenen Kirchgängers, der eben mal mitteilen will, was er letzten Montag beobachtet hat. Manchmal ist es in einem Landrevier auch stinklangweilig, vor allem am Sonntagmorgen. Da nimmt man gern einen Kirchgänger, der erzählen möchte, als Abwechslung. Meist kommen sie nach der Predigt auf der Wache vorbei, um die Zeit, bis Mutti das Essen auf dem Tisch hat, zu überbrücken, erzählen von Dingen, die sie gesehen haben und bauschen diese in ihrer Fantasie noch ein wenig aus. Und ab und an ruft einer noch vor der Predigt an.
    Ganz langsam strecke ich meinen Arm Richtung Telefon aus. Der Bürger soll bloß nicht glauben, dass ich die ganze Zeit auf seinen Anruf gewartet hätte. Es kostet Überwindung, so langsam zu sein. Der Klingelton dieses teuer erstandenen Billig-Ramsch-Telefons ist enervierend. Endlich hat meine Hand den Hörer erreicht und ich hebe ab. Während der Hörer langsam auf mein Ohr zukommt, drücke ich mit der rechten Hand diverse Türsummer-Schalter auf dem Wachpult, um dem Bürger ein bisschen Hektik vorzugaukeln.
    „Polizei Mellendorf, Schliekau, Guten Tag?“
    „Der Hahn ist weg!“, tönt es vom anderen Ende der Leitung.
    „Wie? Weg?“, frage ich.
    „Na, weg eben. Geklaut!“
    „Wer soll denn einen Hahn klauen?“
    „Das weiß ich doch nicht!“, brüllt mein Gegenüber in die Leitung. „Deswegen ruf ich Sie doch an.“
    „Woher soll ich wissen, wer Ihren Hahn hat?“
    „Sie sind doch bei der Polizei, oder?“
    Einen Augenblick halte ich inne. Klar, ich bin Polizeibeamter. Trotzdem weiß ich nicht, wer den Hahn hat. Wir sind doch nicht allwissend, schießt es mir durch den Kopf. Doch so langsam dämmert mir, dass der Mann will, dass wir genau das herausfinden.
    „Äh, ja“, antworte ich. „Natürlich sind sie mit Ihrer Polizeidienststelle verbunden.“
    „Na, also! Dann bewegen Sie gefälligst ihren Hintern hierher und bringen mir meinen Hahn zurück!“, befiehlt der Mann lautstark und beendet das Gespräch.
    Würde ich ja liebend gern tun, aber er hat mir nicht einmal gesagt, wie er heißt und wo er wohnt. Nicht zu ändern. Da muss ich wohl warten, bis der Mann wieder anruft.
    Ich schaue zur Uhr. Mittlerweile ist es 9.20 Uhr. Jetzt wäre wirklich der Zeitpunkt für ein bisschen Abwechslung. Die Chance war da, aber der Bürger hat sie vertan.
    Unwillkürlich fällt mein Blick auf die Kladde. Unter dem Eintrag des Datums und des Schichtkürzels steht „09.15 h“ und eine Telefonnummer. Es ist meine Schrift, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, diese Nummer in das Buch geschrieben zu haben. Doch ein Funken meines analytischen Verstandes sagt mir, dass es die Nummer sein muss, die auf dem Display des Telefons gestanden hat, als der Geschädigte zu diesem ominösen Hühner-, äh Hahndiebstahl angerufen hat.
    Ich wähle die Nummer. Nach zweimaligen Klingeln meldet sich der Bürger: „Märtens?“
    „Ja. Schliekau, von der Polizei Mellendorf. Sie hatten mich gerade angerufen.“
    „Genau!“, schreit es aus dem Hörer zurück. „Und wo bleiben Sie?“
    „Wir würden ja gerne zu Ihnen rauskommen, aber …“
    „Ja, ja, ich weiß schon“, unterbricht mich Herr Märtens, „Ihr habt grad wichtiges zu tun, oder? Und für den ehrlichen Steuerzahler ist mal wieder keine Zeit. Eine Unverschämtheit ist das. Ich werde mich beschweren. Ich …“
    „Nun halten Sie mal die Luft!“, falle ich ihm meinerseits ins Wort. „Ich will doch nur wissen, wo sie wohnen. Wie sollen wir Sie aufsuchen, wenn Sie mir nicht sagen, wo wir hin müssen?“
    „Äh …? Ach so! Jaaaaa! Da haben Sie natürlich Recht. Wie war noch Ihr Name?“
    „Schliekau. Und ich möchte einfach nur erfahren, wo …“
    „Ach, Herr Schliekau!“, kam es nun mit freudigem Unterton zurück. „Sie kenn' ich doch! Sie waren doch mal bei mir und wollten mich anzeigen.“
    „Äh …?“ Jetzt muss ich wohl ziemlich dämlich aus der Wäsche gucken. Wie soll ich mich an alle erinnern, die ich mal anzeigen wollte.
    „Na, wegen dem Hahn. Den hatte ich doch geknebelt!“
    Es fällt mir wieder ein: Es ist schon einige Zeit her, dass ich auf einer meiner Streifenfahrten einen angeblichen Fall von Tierquälerei entdeckt hatte. Ein Hahn, der auf einem Misthaufen statt eines ordentlichen „Kickerikiii“ nur ein „Hmhmhmhmmm“ herausbekam, weil der Besitzer ihm den Schnabel mit einer blauen Kordel zugebunden hatte. Doch am Ende stellte es sich als gerichtlich verordnete Maßnahme heraus, weil die neuen Nachbarn gegen den morgendlichen Lärm durch das Tier geklagt und gewonnen hatten.
    „Ach, Herr Märtens!“, rief ich. „Kein Problem. Ich komme nachher persönlich bei Ihnen vorbei, um den Fall aufzunehmen.“
    Nicht, dass ich jetzt besonders zuvorkommend wirken will, aber irgendwie interessiert mich schon, was sich aus dem Nachbarschaftsstreit entwickelt hat. Ein Bauernhof gibt bekanntlich nicht nur Geräusche, sondern beispielsweise auch Gerüche von sich, die das allgemeine Wohlbefinden eines Städters stören können.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen von Privatpersonen, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.